Papst: „Geld darf nicht die Welt regieren!“

Papst Franziskus hat am Donnerstag zu einer Reform des globalen Finanzmarktes im Sinne des Gemeinwohls aufgerufen. Erstrebenswert sei eine „ethische“ Reform des Systems, sagte der Papst beim Antrittsbesuch der nicht beim Heiligen Stuhl residierenden Botschafter von Luxemburg, Botswana, Kirgisistan und des Inselstaates Antigua und Barbuda im Vatikan. Diese Reform könnte dann zu einer „wirtschaftlichen Reform“ führen, die dem Gemeinwohl zugutekomme, so Franziskus. Die Verantwortlichen in Politik und Finanzwirtschaft rief er zu „mutigen“ Schritten auf.

Schweizer Bank Sarasin bietet islamische Produkte

Zürich (BZZ) – Die Bank Sarasin unterstützt durch ihr unabhängiges Scharia-Gremium eine umfassende Palette von Private-Banking-Lösungen, die für islamische wie auch nicht-islamische Anleger geeignet sind. Das islamische Bankwesen basiert auf der Einhaltung islamischer Rechtsregeln. Handel und reale Wirtschaftsaktivitäten werden gefördert. Sarasin bietet als einzige Schweizer Bank ein derart umfangreiches Angebot speziell für Muslime an. Bei …

Continue reading ‘Schweizer Bank Sarasin bietet islamische Produkte’ »

IZ hielt Muslimhasser für Verbündeten bei Werbung um Goldwährung

Desinformation oder Unwissenheit und Ignoranz, oder alles drei zusammen? Die Islamische Zeitung ist Opfer von Muslimhassern geworden. „Drei Schweizer Nationalräte haben eine Gesetzes-Initiative ein­gereicht, die vorsieht eine ­offizielle Goldwährung in der Schweiz ­einzuführen.“ IZ-Autor Malik Özkan hatte peinlich schlecht recherchiert: bei den Mitkämpfern an der Goldfront handelt es sich nämlich um ausgesuchte „Muslimfresser“. Schlüer war u.a. Mitinitiator der Volksinitiative, die in der Schweiz zum Verbot der Minarette führte.

Islamic Finance Konferenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Islamic finance ist weltweit und in Deutschland ein großes Thema. Der deutschen Finanzregulator, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) hat bereits die zweite Konferenz mit über 180 Teilnehmern zum Thema in Frankfurt veranstaltet. Die Konferenz behandelte dieses Jahr vornehmlich die Wertpapiermärkte, nachdem das allgemeine Bankgeschäft bereits vor über zwei Jahren auf der ersten Konferenz behandelt wurde. Fragen bezüglich islamischer Fonds, Aktienindizes und grundlegende Regeln zu Derivaten wurden ebenso diskutiert wie auch das Thema Sukuk und Verbriefung und damit die gesamte Bandbreite des Wertpapiergeschäfts und wie des im Islamic finance umzusetzen wäre auch aus steuerlicher Sicht.

Finanzprodukte für Muslime kommen wieder in Mode

Spätestens seit die US-Grossbank Goldman Sachs mit der Ankündigung einer milliardenschweren islamischen Anleihe grosse Wellen geschlagen hat, sind Finanzprodukte für Muslime auch in der westlichen Welt wieder ein Thema. Dies berichtet jetzt die Schweizer Wirtschaftszeitung „CASH“. In den arabischen Ländern seien die Produkte des Islamic Finance längst auf dem Sprung von der Nische zum Mainstream.